Eine Ginseng-Feige, die sich dem eigenen Raum anpasst: Sie kommt im Topf, und ein Übertopf lässt sich passend zur Einrichtung wählen. So bleibt die Aufmerksamkeit bei dem, was diese Form ausmacht, der kräftigen Basis mit den sichtbaren Wurzeln unter dem dichten Laub.
Ginseng bezeichnet eine für die Bonsaikultur genutzte Form von Ficus microcarpa mit breiter Wurzelbasis und freiliegenden Wurzeln; auch der Stamm ist an der Basis oft verdickt. Darüber stehen dichte, glänzende, dunkelgrüne Blätter. Die Art gehört zu den Maulbeergewächsen, stammt aus dem tropischen und subtropischen Asien und bleibt als immergrünes Gehölz das ganze Jahr belaubt.
Als Zimmerbonsai braucht die Feige einen hellen Platz mit gleichmäßiger Wärme, abseits von Zugluft. Regelmäßiges Besprühen der Blätter und ein Untersetzer mit feuchtem Kies, dessen Wasserstand knapp unter der Oberfläche bleibt, erhöhen die Luftfeuchte. Gestaltete Exemplare werden möglichst wenig geschnitten; überlange Triebe lassen sich im späten Winter oder frühen Frühjahr direkt über einem Blatt kürzen.
Name: Ginseng-Feige
Botanischer Name: Ficus microcarpa 'Ginseng'
Topf: 23 cm
Gesamthöhe: 40 cm
Standort: Hell, keine direkte Sonne; warm, nicht unter 10–13 °C
Gießen: Frühjahr und Sommer regelmäßig, leicht antrocknen lassen; Winter nur leicht feucht
Düngen: Frühjahr bis Spätsommer stickstoffbetont
Hinweis: Beim Schneiden Handschuhe tragen: Der klebrige weiße Milchsaft kann die Haut reizen oder Allergien verstärken.